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| Yangon–Pyay | Yangon–Pyay |
|---|---|
| Bahnhof Yangon | Bahnhof Yangon |
| Streckenlänge: | ca. 260 km |
| Spurweite : | 1000 mm ( Meterspur ) |
| Maximale Neigung : | 5 ‰ |
| Streckengeschwindigkeit: | 70 km/h |
| Zweigleisigkeit : | Südabschnitt |
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Die `!Bahnstrecke Yangon–Pyay`! (ursprünglich: Rangoon–Prome) war die erste `F33f`_`[Bahnstrecke`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bahnstrecke]`_`f, die in `F33f`_`[Myanmar`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Myanmar]`_`f (damals: Burma) eröffnet wurde.

Nachfolgender Artikel beruht auf Angaben aus der Zeit vor dem `F33f`_`[Erdbeben vom 28. März 2025 in Myanmar`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Erdbeben_in_Myanmar_2025]`_`f.

>>Contents

• `F0af`_`[Technische Parameter`#technische-parameter]`_`f
• `F0af`_`[Abzweige und Anschlüsse`#abzweige-und-anschl-sse]`_`f
• `F0af`_`[Geschichte`#geschichte]`_`f
• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f
• `F0af`_`[Anmerkungen`#anmerkungen]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f

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>>Technische Parameter

Die überwiegend eingleisige Strecke ist etwa 260 km lang`:cite-ref-3[`F5bf`_`[Anm. 2`#cite-note-3]`_`f] und wurde in `F33f`_`[Meterspur`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Meterspur]`_`f errichtet, der zweiten in großem Umfang in `F33f`_`[Britisch-Indien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Britisch-Indien]`_`f verwendeten `F33f`_`[Spurweite`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Spurweite_(Bahn)]`_`f. Die Strecke verläuft überwiegend in flachem Gelände, so dass die maximale Steigung 5 ‰ beträgt.`:cite-ref-s34-4-0[`F5bf`_`[2`#cite-note-s34-4]`_`f] Im südlichen Teil ihres Verlaufs bildet sie zwischen den Bahnhöfen `*Yangon`* und `*Danyingone`* zugleich einen Abschnitt der `F33f`_`[Ringbahn Yangon`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ringbahn_Yangon]`_`f. Dieser Teil ist `F33f`_`[zweigleisig`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mehrgleisigkeit]`_`f ausgebaut.`:cite-ref-s34-4-1[`F5bf`_`[2`#cite-note-s34-4]`_`f]

>>Abzweige und Anschlüsse

• Im Bahnhof Yangon (km 0,0) setzt sich die Strecke mit der `F33f`_`[Bahnstrecke Yangon–Mandalay`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bahnstrecke_Yangon–Mandalay]`_`f fort.
• In `*Danyingone`* (km 20,5) schließt die `*Ringbahn Yangon`* nach Osten an.
• In `*Letpadan`* schließt westlich eine 37,8 km lange `F33f`_`[Stichbahn`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Stichbahn]`_`f nach `*Tharrawaw`* an, das am `F33f`_`[Irrawaddy`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Irrawaddy]`_`f liegt. Von dort bestand seit 1903 ein `F33f`_`[Trajekt`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Eisenbahnfähre]`_`f zu dessen westlichem Ufer mit dem Bahnhof `*Henzada`*. Das Trajekt setzte Güterwagen über, der Bahnhof `*Henzada`* hatte eine Bahnverbindung nach Hinthada und der diese Stadt berührende `F33f`_`[Bahnstrecke Pathein–Pakokku`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bahnstrecke_Pathein–Pakokku]`_`f.`:cite-ref-5[`F5bf`_`[3`#cite-note-5]`_`f] Trajektiert wurden die Wagen auf `F33f`_`[Schuten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schute_(Schiffstyp)]`_`f, die `F33f`_`[Dampfschlepper`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schlepper_(Schiffstyp)]`_`f beförderten. Die Schuten waren 58 m lang und 11 m breit. Die 12 Gleise lagen quer zur Längsrichtung der Schuten. Jedes der Gleise konnte zwei Wagen aufnehmen, so dass mit einer Überfahrt maximal 24 Wagen befördert wurden. Um eine Schute mit 24 Wagen zu beladen, brauchten sie Eisenbahner etwa eine halbe Stunde. Im `F33f`_`[Zweiten Weltkrieg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zweiter_Weltkrieg]`_`f wurden die Anlagen zerstört, aber danach wieder instand gesetzt. Der Fährbetrieb soll noch bis nach der Jahrtausendwende bestanden haben, wurde aber spätestens 2014 mit dem Versuch aufgegeben, die `F33f`_`[Bahnstrecke Pathein–Hlaingthaya`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bahnstrecke_Pathein–Hlaingthaya]`_`f in Betrieb zu nehmen.`:cite-ref-6[`F5bf`_`[4`#cite-note-6]`_`f]
• Jenseits von Pyay setzt sich die Strecke mit der `F33f`_`[Bahnstrecke Pyay–Satthwa`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bahnstrecke_Pyay–Satthwa]`_`f fort.

>>Geschichte

1869 wurde die `*Rangoon & Irrawaddy State Railway`* durch die britische Kolonialmacht gegründet. Der südliche Teil des heutigen Myanmar gehörte damals zu `F33f`_`[Britisch-Indien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Britisch-Indien]`_`f. Traditionelles Hauptverkehrsmittel war im Süden von Burma die Flussschifffahrt. Ziel des Vorhabens war zum einen, für die wirtschaftliche Erschließung des Landes eine stabilere Verbindung zu gewinnen, als es die Flussschifffahrt darstellte, zum anderen auch eine militärstrategisch verlässliche Verbindung in den Norden der Kolonie zu schaffen. Für Prome (Heute: `F33f`_`[Pyay`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pyay]`_`f) als Ziel der Strecke sprach zum einen dessen Hafen am Irrawaddy, zum anderen lag Prome direkt an der Grenze zum (noch) unabhängigen `F33f`_`[Königreich Burma`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Geschichte_Myanmars]`_`f. Ausgangspunkt war die Hauptstadt der Kolonie, Rangoon (heute: `F33f`_`[Yangon`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Yangon]`_`f). Nach Planungs- und Vermessungsarbeiten begann der Bau der Bahnstrecke 1874. Es dauerte drei Jahre, bevor sie am 1. Mai 1877 eröffnet werden konnte. Um kostengünstig zu bauen, wurde die Bahntrasse teils auf bestehenden Straßen verlegt. Die Brücken waren zunächst Holzkonstruktionen.`:cite-ref-7[`F5bf`_`[5`#cite-note-7]`_`f] Die Bahn erwies sich als großer wirtschaftlicher Erfolg: Schon im ersten Betriebsjahr nutzten sie 1 Mio. Reisende und 100.000 `F33f`_`[t`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tonne_(Einheit)]`_`f Güter wurden transportiert. Daraufhin musste die `F33f`_`[Infrastruktur`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Eisenbahninfrastruktur]`_`f schnell aufgerüstet werden, unter anderem wurden die Brücken durch Eisen- oder Stahlkonstruktionen ersetzt.`:cite-ref-8[`F5bf`_`[6`#cite-note-8]`_`f]

1885 fusionierten die `*Rangoon & Irrawaddy State Railway`* und die `*Rangoon & Sittang Valley State Railway`* zu den `*Burma State Railways`*`:cite-ref-9[`F5bf`_`[7`#cite-note-9]`_`f], einer Vorgängerorganisation der `F33f`_`[Myanma Railways`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Myanma_Railways]`_`f (MR) – so die Bezeichnung seit 1989.`:cite-ref-10[`F5bf`_`[8`#cite-note-10]`_`f]

Ab 1889 wurde die Strecke in mehreren Abschnitten, vom Bahnhof `*Rangoon`* beginnend über mehr als 100 Jahre bis zum Bahnhof `*Danyingone`* zweigleisig ausgebaut.`:cite-ref-s34-4-2[`F5bf`_`[2`#cite-note-s34-4]`_`f] Hier wurde 1959 die Ringbahn Yangon angeschlossen.`:cite-ref-11[`F5bf`_`[9`#cite-note-11]`_`f]

>>Literatur

• Dieter Hettler: `*Railways of Burma/Myanmar`*. Frank Stenvall, Malmö 2024. ISBN 978-91-7266-207-0

>>Anmerkungen

`:cite-note-2`!1.`! Damals: `*Phayre Street Station`*, ein Vorgänger des heutigen Bahnhofs `*Yangoon`* (Hettler, S. 34).
`:cite-note-3`!Anm. 2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-3]`_`f Die Angaben zur Streckenlänge sind leicht unterschiedlich. Hettler nennt 263 km (S. 13), 259,5 (S. 23) und 259 km (S. 34).

>>Einzelnachweise

`:cite-note-1`!2.`! Hettler, S. 26f., 174f; `F33f`_`[Google Maps`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Google_Maps]`_`f.
`:cite-note-s34-4`!2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-s34-4-0]`_`f Dieter Hettler: `*Railways of Burma/Myanmar`*. Frank Stenvall, Malmö 2024. ISBN 978-91-7266-207-0, S. 34
`:cite-note-5`!3.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-5]`_`f Hettler, S. 35.
`:cite-note-6`!4.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-6]`_`f Steve Barron: `*Train Ferries. The Americas, Asia & Africa`*. Ferry Publications / Lily Publications, Ramsey 2021. ISBN 978 1 9112 6841 3, S. 159.
`:cite-note-7`!5.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-7]`_`f Hettler, S. 9, 13.
`:cite-note-8`!6.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-8]`_`f Hettler, S. 14.
`:cite-note-9`!7.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-9]`_`f Hettler, S. 14f.
`:cite-note-10`!8.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-10]`_`f Hettler, S. 21.
`:cite-note-11`!9.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-11]`_`f Hettler, S. 25.

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